2000-2009Teilnahme am Marktgeschehen

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Alles neu zum Millenium2000

Am Beginn des Millenniums hatte das Raiffeisen Informatik Zentrum wesentliche Meilensteine gesetzt und realisiert. Der Start war das erfolgreiche RIZ 4 U Strategieprojekt, das die Unternehmensziele mit den dazugehörigen Strategien, Maßnahmen und Kommunikationsformen neu definierte und die Qualität der Geschäftsprozesse steigerte. Ein logischer Schritt war, das Raiffeisen Rechenzentrum, in Anlehnung an den bereits vor einem Jahr gewählten Projektnamen, in Raiffeisen Informatik Zentrum umzutaufen.
Das neubenannte Raiffeisen Informatik Zentrum (RIZ)zog zudem in das fertige Diana-Haus in der Lilienbrunngasse – unter Zusammenführung nahezu aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenige Meter vom Raiffeisenhaus Wien wurden 600 Arbeitsplätze ihrer Bestimmung übergeben.

2000

Das Y2K Millenniumsprojekt war im Jahr 2000 eine unserer größten Herausforderungen, die wir unter Einsatz von großen Ressourcen mit hoher Kundenzufriedenheit bewältigt haben

2000

Die Jahrtausendwende steht ganz im Zeichen der IT-Explosion an den Finanzmärkten. Es sind kreative, aber auch hemmungslose Zeiten. Mit dem Geld der Aktionäre werden innovative Unternehmen ebenso wie das reine Glücksrittertum finanziert. So schwappt eine Welle der Beteiligungen über die IT-Wirtschaft. Auch das RRZ profitiert vom Technologiehausse dieser Zeit.

2000

Das neue GEOS Wertpapiersystem wird im RIZ Rechenzentrum in Betrieb genommen.

2000

Zum ersten Mal wird 2000 das neue Wertpapierabwicklungssystem GEOS bei den Primärbanken und der Landesbank Vorarlberg erfolgreich in Betrieb genommen. Der Einsatz von GEOS wird 2001 in allen Primärbanken von Wien, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark und bei den Landesbanken dieser Bundesländer erfolgen.

2000

Rund um die Uhr, Bereitschaftsdienste in allen IT-Bereichen – das Rechenzentrum steht seither nie mehr still und richtet den 7×24 Stunden Service permanent ein.

2000

Bereitschaftsdienste in allen IT-Bereichen – vom Großrechner, Netzwerk bis zum Server- und Clientsystem – steht das RIZ nun dem Kunden rund um die Uhr zur Verfügung.  Dabei werden neben einer Steigerung der Serviceleistung auch die vorhandenen Ressourcen kostenoptimal eingesetzt. Im Bereich des Qualitätsmanagements wurden wichtige Schritte bis hin zur End-to-End-Kontrolle aller technischen Systeme in Angriff genommen.

IT Services für UNIQA2002

Raiffeisen Informatik übernahm 2002 die Verantwortung für den operativen IT-Betrieb der UNIQA. Es erfolgte die Migration der Serverlandschaft in die Raiffeisen Informatik.  Raiffeisen Informatik erbringt seither für ca. 7.500 User an über 200 Standorten der UNIQA umfassende IT Services. Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurden damals auch  87 Mitarbeiter des UNIQA-Konzerns in die Raiffeisen Informatik übernommen.

Vorzeigeprojekt Lkw-Maut2003

Das Erfolgsprojekt Lkw-Maut prägte den Alltag des RIZ. Über 100 Mitarbeiter waren involviert und leisteten 10.000 „Manntage“. Die Welt schaute nach Wien. Insbesondere unsere Lieblingsnachbarn, die mit ihrer eigenen Mauterfassung massive Probleme hatten. Von einem „Zweiten Cordoba“ sprachen selbst IT-Spezialisten mit gemäßigter Fußballbegeisterung.

Die österreichische Lkw-Maut war aber auch ein Kraftakt für das gesamte RIZ. Die erfolgreiche Bewältigung von bis zu letztendlich 2,8 Millionen Mauttransaktionen täglich stellte ein Referenzmodell des RIZ für weltweite Maut-Systeme dar. Selbstverständlich wurde österreichische Hilfe zur Mauterfassung auch in Richtung Deutschland angeboten. Sie blieb ungehört. Stockholm wollte aber nicht auf das Know-how verzichten.

2003

Die Raiffeisen Informatik erreichte im Oktober 2003 als erstes Unternehmen weltweit direkt nach dem SAP Operations Competence Assessment (SOCA) die Zertifizierung zum SAP- CCC (Customer Competence Center). Das Assesement wurde für beide Zertifizierungen gleichzeitig durchzuführen und auf Anhieb erhalten.

2003

Im Rahmen des SAP Operation Competence Assessments erfolgte durch SAP-Mitarbeiter eine Analyse des gesamten Supportprozesses. Dabei wurde dokumentiert, welche Maßnahmen im RIZ gesetzt wurden, um einen optimalen Support der SAP-Lösungen zu gewährleisten. Die Zertifizierung bestätigte, dass sich das Unternehmen durch hohe Transparenz von Organisation, Prozessen und Leistungen auszeichnet.

Die erste ISO9001:2000  Zertifizierung der ÖQS erfolgte im Februar 2003.

2003

Das übergeordnete Ziel der Wissensmanagementinitiative von Raiffeisen Informatik ist die generelle Verbesserung des Umgangs mit Wissen im Unternehmen.

2003

Die Raiffeisen Informatik Wissensmanagement Initiative wurde bereits 2003 ins Leben gerufen. Mit Unterstützung eines interdisziplinärenTeams – der Knowledge Group – werden seither kontinuierlich und systematisch Maßnahmen zum verbesserten Umgang mit Wissen in der Raiffeisen Informatik erarbeitet und umgesetzt.
Ziel ist es, ein hohes Bewusstsein im Umgang mit der Ressource Wissen zu schaffen, um mehr Effizienz und Effektivität in der Leistungserbringung zu erreichen. Das normative Wissensziel ist darüber hinaus die Schaffung einer wissensorientierten Unternehmenskultur.

2004

Prämierungen für das Mautsystem: Die Einführung dieses Systems erregte großes Aufsehen, nicht nur, weil es bereits ein Jahr vor dem deutschen Lkw-Maut-Projekt in Betrieb genommen wurde, sondern weil es von Anbeginn fehlerfrei funktionierte.

2004

Der reibungslose Betrieb brachte die Auszeichnungen „Constantinus“ sowie „MERCUR“ im Jahr 2004 nach sich. Im Laufe der Jahre wurde das System selbstverständlich weiterentwickelt und neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst. Außerdem ist das österreichische Lkw-Maut-System das einzige System, das mit einem Zertifikat von SAP versehen und von einem herstellerunabhängigen Gutachten eines renommierten Ziviltechnikers mit Bestnoten ausgezeichnet wurde.

UNTER DEM GIEBELKREUZ2004

Nachdem sich der Pulverdampf der „New Economy“ verzogen hatte, stand der Markenrelaunch unter dem klassischen Zeichen des Giebelkreuzes. Beschränkt auf das Wesentliche, vereinfacht sich der Firmenname zur Raiffeisen Informatik GmbH. Gleichzeitig wurde eine bedeutende interne Umstrukturierung mit der Einführung von Servicebereichen vorgenommen.

2005

Raiffeisen International machte 2005 Furore. Die Zeichnung der neuen Aktie war für die Eigentümer des neuen Ostbankenunternehmens ein voller Erfolg – und auch für die Raiffeisen Informatik.

2005

In Sonderschichten bewältigten die Mitarbeiter ein enormes Transaktionsvolumina. Nicht nur die Mitarbeiter leisteten Überstunden, sondern auch die Buchungssysteme, deren Betriebszeiten verlängert wurden. 17.206 Ausführungen erzeugt und 15.181 neue Positionen wurden am Wochenende des Börsenganges durch die Aktienzuteilung gebildet. Eine Spitzenleistung.

2006

Anfang 2006 ging die Stadtmaut für die Innenstadt von Stockholm erfolgreich in Betrieb. Dies war nur möglich, da die Errichter auf das Know-how der R-IT zurückgriff.

2006

Über 245.000 Mauttransaktionen, rund 220.000 Euro Mauteinnahmen konnten bereits am ersten Mauttag verbucht werden. Die Raiffeisen Informatik war als österreichisches Unternehmen maßgeblich an der Umsetzung des ehrgeizigen Projektes beteiligt. Die Mitarbeiter der Raiffeisen Informatik GmbH zeichneten für die Konzeption und das Design des Zentralsystems der Stadtmaut Stockholm verantwortlich.

2008

Die „Duale Zustellung“, ein innovatives Service, der es erstmals allen ÖsterreicherInnen ermöglicht, private und behördliche Schriftstücke, also auch RSa- und RSb-Sendungen, zuzustellen.

2008

Mit dieser Anwendung können die Zustellstücke rechtssicher übermittelt und vom richtigen Adressaten empfangen werden. Zum Beispiel werden Rechnungen direkt aus der Kundenapplikation automatisch entweder in die Druckstraße oder in den elektronischen Versand geleitet. Das Dokument wird solange wie möglich elektronisch befördert und spart somit dem Kunden Zeit und Kosten. Dieses Service wurde im September 2008 mit dem „Multimedia & e-business Staatspreis 2008“ und dem Kategoriepreis „e-government und öffentliche Dienste“ sowie im Oktober 2008 mit dem „e-biz e-government Award“ in der Landeskategorie Wien ausgezeichnet.

Größter Hardwareabtausch2008

1984 starteten die Raiffeisenbanken den Ausbau des Selbstbedienungsservices mit der Installation des ersten Geldausgabeautomaten. An rund 700 Standorten in Wien, Niederösterreich und Burgenland sind die einfach zu bedienenden Foyerterminals der Raiffeisen Informatik zugänglich. Seither werden rund 150 Millionen Selbstbedienungstransaktionen täglich verarbeitet. Im Zuge eines bundesweiten Raiffeisen-Projekts werden die Systeme für die Bargeldbehebung bei den 3.200 von Raiffeisen betriebenen Geldausgabeautomaten vereinheitlicht. Raiffeisen Informatik ist bundesweit für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts und in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland für die Inbetriebnahme der Geldausgabeautomaten verantwortlich. Das Abtauschprojekt von rund 5.500 Geräten wurde in time und budget umgesetzt. Alle Raiffeisen Bankomaten wurden auf eine moderne Foyer Geldausgabeautomaten-Lösung umgestellt. Rund 1.600 neue Geldausgabeautomaten, 2.500 neue Kontoauszugsdrucker und 1.400 neue Bankomaten wurden erneuert.