RDH - das Headquarter der Raiffeisen Informatik RDH Grundsteinlegung

Seit 2000 ist das neu errichtet Dianahaus das Headquarter der Raiffeisen Informatik. 1998 wurde durch Dr. Christian Konrad der Grundstein für das Raiffeisen Diana Haus (RDH) gelegt. Der Weg zur dauerhaften Bleibe war ein langer.

Modern ins MilleniumRaum und Platz für Mensch und Technik

Nach 3 Jahren Bauzeit wurde das Raiffeisen Diana Haus (RDH) fertig gestellt. Es entspricht der modernen Bauweise eines funktionellen Bürogebäudes des Jahrtausendwechsels und beherbergt auch das städtische Wiener Diana Bad. Rund 600 Arbeitsplätze wurden im Jahr 2000 ihrer Bestimmung übergeben.

MilleniumswechselEinzug ins neue Bürogebäude

Das RRZ entwickelte für das neue Jahrzehnt und den damit einhergehenden Herausforderungen ein zukunftweisende Strategie und benennt sich in Raiffeisen Informatik Zentrum (RIZ) um. Das Unternehmen zog in das fertige Diana-Haus in der Lilienbrunngasse 7-9 – und konnte dadurch an einem Standort nahezu alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenführen.

Rechenzentrum 2003Gespiegelte Daten

Das Raiffeisen Informatik betrieb im Jahr 2003 über 2000 zentrale und dezentrale Server und mehr als 15.000 Clients (PCs, Notebooks, SB-Geräte). Zusätzlich arbeiteten drei Großrechner-Systeme mit insgesamt 25 CPUs und einer Leistungsfähigkeit pro System von bis zu 2.348 Millionen Instruktionen/Sekunde an verschiedenen Rechenzentrumsstandorten, zum Teil auch im Dianahaus.

MarktpräsenzNeupositionierung des Unternehmens

2004 wurde das RIZ in „Raiffeisen Informatik“ umbenannt und eine Konzernstruktur entstand. Die Mitarbeiteranzahl stieg stetig. Der Platz im Dianahaus wurde für nun schon über 900 Mitarbeiter knapp, Räumlichkeiten in der näheren Umgebung wurden zugemietet. Erste Überlegungen bezüglich eines Zubaus geschahen.

Überblick zur Datensicherheit2007 neuer Leitstand

Im Jahr 2007 erfolgte ein relativ großer Umbau im RDH. In einem Stockwerk wurde eine moderne Leitzentrale zur Überwachung der Systeme errichtet. Weitere Standorte an der Donaustraße wurden zugemietet und für Büroarbeitsplätze eingerichtet.

Open SpaceFlexible Raumgestaltung

Am Raiffeisenplatz, direkt neben dem Headquarter wurde 2013 ein Zubauin Betrieb genommen, der über zwei Ebenen mit dem Headquarter verbunden ist und rund 350 Arbeitsplätze und große, flexible Meetingräume in einem modernen, offenen Raumkonzept bietet. Zudem wurde 2014  das von R-IT neu errichtete, hoch moderne Sicherheits-Rechenzentrum in der Donaustadt mit rund 5.000 qm Stellfläche in Betrieb genommen.

Der lange Weg1969 - der Beginn

Das RRZ leistete sich bei seiner Gründung 1969 nur zwei Mitarbeiter – und zwar den hauptamtlichen Geschäftsführer Dkfm. Hans Windbichler sowie eine vom Gesellschafter Raiffeisen-Zentralkasse NÖ-Wien (RZK) bereitgestellte Sekretärin.

Dem Geschäftsführer wurde ein Zimmer am Standort der Raiffeisen Zentralkasse in der Seilergasse zugestanden. Seiner Sekretärin ein Arbeitsplatz im Zimmer der Sekretärin des nebenberuflichen Geschäftsführers (und Gesellschaftervertreter der RZK) DI Gustav Freundl.

Beide Zimmer wurden teilweise von der Raiffeisenbank Wien (RBW) zur Verfügung gestellt. Doch schon in den Anfängen kämpfte das RRZ erfolgreich um Personal und Büroraum.

Bald wurden zwei Etagen des Göttweigerhofes (dem Sitz der RZK und des Verbandes ländlicher Genossenschaften – VLG) teilweise mit RRZ-Mitarbeitern besetzt. In der RZK-Etage residierte die Geschäftsführung, die Verwaltung und die Kundenbetreuung, in der VLG-Etage waren das Operating und das Expedit untergebracht.

Raiffeisen Haus WienNeue Herberge für das RRZ

So wie der Mitarbeiterstand des RRZ wuchs, so wuchs auch der Hunger nach Büroraum. Es entspricht nicht der Wahrheit, wenn man meint, der Bürobedarf des RRZ wäre der Grund für den Neubau des Raiffeisenhauses Wien (RHW) am Donaukanal. Es wurde bei dessen Planung jedoch sehr wohl auf die Bedürfnisse des RRZ Bedacht genommen, speziell auf die Anforderungen der technischen Infrastruktur für die Groß-EDV-Anlagen. 1977 übersiedelte das RRZ in das neue Bürogebäude am Raiffeisenplatz.

ParallelstättenMehrere Unterkünfte lösen nur begrenzt den Platzmangel

Im Jahr 1976 wurden von der Genossenschaftlichen Zentralbank (GZB) neben Mitarbeitern der Softwareentwicklung auch Mitarbeiter und maschinelle Anlagen der EDV-Betriebsstelle Passauerplatz übernommen. Das RRZ war somit bereits auf drei Standorte verteilt und hatte im RHW schon die ersten Platzprobleme. Die Geschäftsführung des RRZ vermerkte mit Genugtuung, dass die RBW in der benachbarten Hammer-Purgstall-Gasse ein eigenes Verwaltungsgebäude errichtete, im Jahr 1977 bezog und damit im 3. OG. Des RHW Platz für das RRZ frei wurde.

Mit dem Jahr 1977 endete die Präsenz des RRZ in der Seilergasse. Der Rest des Operatoren Personals und das Expedit siedelten endgültig in das RHW. Mit Eröffnung des neuen Rechenzentrums der Raiffeisen-Bausparkasse (RAIBAU) im Jahr 1982, wurde das Personal der Betriebsstelle Passauerplatz von der RAIBAU übernommen. In den Räumen am Passauer Platz wurden noch einige Zeit Daten ausgelagert.

Kleine Sperlgasse

Der nächste Sprung in ein neues Domizil erfolgte im Jahr 1986, die Hauptabteilung Softwareentwicklung übersiedelte in die Kleine Sperlgasse. Es dauerte jedoch nicht lange, und es wurde wieder eng. Im RHW litten die RRZ-Abteilungen unter Raumnot, es gab also wieder Handlungsbedarf, aber keinen Platz im RHW.

PraterstraßeZusatzstandort für das Management

In der „GALAXIE“, einem Bürohochhaus in der Praterstraße, waren drei Etagen frei. In einer generalstabsmäßig geplanten Aktion wurden diese Räume mit dem erforderlichen technischen Equipment ausgestattet und Ende März 1988 der Umzug aller Abteilungen – mit Ausnahme der EDV-Produktion – sowohl aus dem RHW als auch aus der Sperlgasse durchgeführt. Dieser Umzug schaffte für einige Zeit Luft! Die nächste Domizilerweiterung erfolgte daher nicht aus Platzgründen.

Im Zentrum am Stadtpark – kurz ZAS – genannt, wurde ein zweites Rechenzentrum installiert. In diesem Rechenzentrum werden bestimmte EDV-Applikationen für die Raiffeisen Zentralbank (RZB) abwickelt, es dient als Rechner für die Softwareentwicklung, aber auch – und das ist einer der Hauptgründe – als Back-up-Rechenzentrum des RRZ und damit als Sicherung für den gesamten GEBOS-Bereich. Mit dem ZAS war das RRZ schon bald zu eng. Die Möglichkeit, wieder Teile des RHW zu „okkupieren“, wurde daher 1991 genützt.

Das neue RIZ GebäudeNeue Heimat für eine Dekade

Geschäftsführung, Verwaltung, Personalbüro und Lohnkundenbetreuung übersiedelten im Herbst 1991 wieder in das RHW. Die Mitarbeiter der Hauptabteilung „Softwareentwicklung“ wurden im Laufe des Jahres 1991 in die Tochterfirma „FOCUS-SOFTWARE-CONSULTING“ (FSC) bzw. an die Schwesterfirma „RACON-EDV-Software GesmbH“ (RACON) ausgegliedert. Die Firma RACON machte im selben Jahr den größten Sprung, nämlich über den Semmering. In Niklasdorf, einem Vorort von Leoben, wurde im Haus des Wirtschafsförderungsinstitutes eine Betriebsstelle eröffnet und Absolventen, der dort etablierten EDV-Schule in der neuen RACON-Außenstelle beschäftigt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits der derzeitige Firmenhauptsitz in Planung bzw. im Bau. Im November 1992 konnten die Mitarbeiter von RRZ, RACON und FSC das neue Haus in der Hollandstraße beziehen und gaben ihm den Namen „R I Z“ – Raiffeisen-Informatik-Zentrum. Operating, Expedit und Netzbetreuung blieben weiterhin im RHW bzw. im ZAS.

Grundsteinlegung

Im RIZ in der Hollandstraße war vorerst einmal reichlich Platz. Die Quadratmeteranzahl pro Arbeitsplatz konnte gegenüber den bisherigen Standorten wesentlich verbessert werden. Es gab im RIZ sogar noch Platz für andere Firmen des Raiffeisensektors.

1994 wächst der Personalstand bei RRZ, RACON und FSC und auch die Gastmieter brauchen für neue Mitarbeiter neue Raumkapazitäten. Das Rad begann sich wieder zu drehen. Das RRZ suchte Büroräume für den kommenden Bedarf und mietete sich in dem von der RBW freigegebenen Verwaltungsgebäude in der Hammer-Purgstallgasse ein.

Zwei Jahre später wurden zudem noch weitere Büroräumlichkeiten in der Oberen Donaulände besiedelt. Der Platzbedarf wurde aber immer größer. Schon gab es bald erste Überlegungen zum Bau eines eigenen, neuen Bürogebäudes. Es sollte ein besonderes Haus werden, das in Kooperation mit der Stadt Wien auch ein öffentliches Schwimmbad beherbergen sollte.